Die verrücktesten Sportwetten

Wenn man gerne auf Fußballspiele wettet, so liegt die Schlussfolgerung sehr nahe, dass man auf Ergebnisse tippt. Doch immer häufiger nehmen Buchmacher auch Wetten an, welche mit dem eigentlichen Spiel gar nichts zu tun haben. So geschah es in der Gruppenhase der WM 2014 in Brasilien, dass ein junger Norweger $5,25 auf eine sehr bizarre Handlung abschloss: Er setzte seinen Betrag darauf, dass der hitzköpfige Stürmer Uruguays Suarez, in jedem Fall mindestens einen Spieler der gegnerischen Mannschaft beißen würde. Der Stürmer war in der Vergangenheit schon durch seine Aktionen aufgefallen und der Buchmacher akzeptierte in der Tat diese Wette. Am Ende gewann der Norweger tatsächlich über $700, denn Suarez konnte sich wirklich in dem Spiel nicht zurückhalten. Das ist aber nur ein Beispiel für eine bizarre Wette. Inzwischen wetten Spieler auf ganz andere Dinge, wie beispielsweise wer den ersten Einwurf erhält oder wer zum ersten Mal die Schuhe wechseln muss. In der Welt der Sportwetten sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt und solange der Buchmacher die Wette akzeptiert ist auch alles in Ordnung. Wenn Sie hier klicken, finden Sie mehr spannende Informationen zum Thema Sportwetten.

Deutsche Nacht in Brasilien

Jeder Zuschauer und Spieler wird die rauschende Nacht des Halbfinales 2014 zwischen Deutschland und Brasilien nicht so schnell vergessen. In den vielen Jahren zuvor war fast immer Brasilien als Sieger vom Platz gegangen und obwohl die deutsche Auswahl gut in Form war, stand doch das gesamte Land hinter den Gastgebern aus Brasilien. Doch es kam anders und Deutschland demontierte die Auswahl von Trainer Scolari mit sage und schreibe 7:1. Überall war die Überraschung riesig und niemand hatte mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Das stimmte allerdings nur fast, denn ein einzelner Wetter hatte für $20 auf genau dieses Ergebnis gewettet und gewann dadurch schlappe $46k. Kein schlechter Verdienst für einen Abend.

Vater und Sohn

Es ist gut, wenn ein Vater seinem Sohn Vertrauen entgegenbringt. Im Falle von Gerry Mcllroy ging dieses Vertrauen jedoch sehr weit und zahlte sich auch richtig aus. So sah der Vater früh das Talent seines Sohnes im Golf Sport und platzierte eine Wette in Höhe von $340, dass sein Sohn die British Open in den nächsten 10 Jahren mindestens einmal gewinnen würde. Gerry schloss diese Wette im Jahr 2004 ab und die Quote stand zu dieser Zeit bei 500 zu 1. Tatsächlich gelang es dem Sohn Rory McIIroy das Turnier zu gewinnen und sein Vater konnte sich über einen Gewinn von umgerechnet $171 000 freuen.

Das Peyton Manning Problem

Es stand gar nicht gut um das NFL Team der Colts zu jener Zeit. Die Zukunft des wichtigen Quarterbacks Peyton Manning war auch noch nicht entschieden. Trotz all dieser Schwierigkeiten glaubten die Fans an das Team, aber ein Fan glaubte an das genaue Gegenteil. „Pistol_Pete82“ schloss bereits vor dem Beginn der Season eine 1000 zu 1 Wette ab. Er setzte darauf, dass die Colts in dieser Season mit 0 – 16 Punkten untergehen würden. Wann immer diese Art von Wetten gemacht werden, werden auch Medien und Fans sehr hellhörig, denn sehr oft wird dabei falsches Spiel vermutet. Doch Pete verteidigte seine bizarre Wette, um Spekulation abzuwenden. Er habe bereits vor der Season sehr genau auf die Aussagen der Colts geachtet und es war schon früh klar, dass Manning operiert werden müsse. Demnach war alles legitim mit dieser Wette und Pete bekam am Ende der Season auch seinen Gewinn ausgezahlt.